HIW-Kampagne „Kauf‘ im Ort“

 

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 Kauf im Ort 26.02.2019 Frderverein 2

 

 

Halle Westfalen: HIW-Kampagne „Kauf‘ im Ort“ bestens angelaufen

Begeisterung für den stationären Handel geweckt • Weitere Workshops werden folgen

Coach Ralf R. Strupat: „Wenn alle an einem Strang ziehen, sind Lösungen möglich“

Halle Westfalen. Man hat den Anschein gewinnen können, als hätte die am 26. Februar im Landhotel Jäckel in Halle Westfalen gestartete HIW-Kampagne „Kauf im Ort“ den Zeitgeist getroffen.

Mehr als 130 Gäste waren einer öffentlichen Einladung gefolgt, um der von der Agentur Strupat - KundenBegeisterung, in Kooperation mit der Haller Interessen- und Werbegemeinschaft (HIW) sowie dem Förderverein der Stadt entwickelten Kampagne in der „Kick-off-Veranstaltung“ den erforderlichen Aufwind zu geben. Erfreulicherweise waren neben zahlreichen Einzelhändlern, Gewerbetreibenden und Unternehmern auch engagierte Bürger/-innen aus der Lindenstadt gekommen, die sich je bekanntlich den Slogan „Halle zum Wohlfühlen“ gegeben hat.

„Wir bieten die Bühne, die man bespielen kann“, so Bürgermeisterin Anne Rodenbrock-Wesselmann, die immerhin von mehr als 4.000 Ein- und Auspendler sowie von zahlreichen Zuzugswünschen zu berichten wusste und anmerkte „In Halle ist alles zu bekommen.“

Mit Zahlen, Daten, Fakten ging Thomas Kunz, Hauptgeschäftsführer des Handelsverbandes OWL, auf den innerstädtischen Einzelhandel ein. „Zwar ist der Internethandel geradezu explodiert und er wird weiterhin steigen, doch Einkaufen im Ort ist der Grund für einen Besuch in der Stadt. Der Handel macht immer noch 70 Prozent des stationären Umsatzes aus“, so Kunz. Um aber der sinkenden Kundenfrequenz entgegenzuwirken, muss in Flair und Ambiente einer Stadt und im stationären Handel investiert werden: „Freundliche Bedienung, aber auch ein Angebot, wo die Kunden die Ware finden, sind das A und O. Mit einer optimalen Kundenberatung kann sich der Haller Handel von den angrenzenden Einkaufsstandorten Bielefeld und Osnabrück entsprechend abheben.“

„Mit dem Projekt „Kauf im Ort“ wollen wir für Begeisterung sorgen“, sagte Sigrun Lohmeyer (HIW-Vorsitzender), „denn Halle zum Wohlfühlen ist und soll keine Worthülse sein. Wir wollen miteinander ins Gespräch kommen und den Gemeinschaftssinn fördern.“ Wie dies praktisch zu erreichen ist, zeigten seitens der Agentur Kundenbegeisterung die Unternehmens-Trainer Ralf R. Strupat und Jennifer Zacher-Handke auf, die sich auch darüber im Klaren sind, dass dies nicht kurzfristig erreichbar ist. Während Frank Hofen (Vorstand für Veranstaltungsmanagement im Förderverein) von einem langen Lauf sprach „um die Gunst für den Handel in Halle zu gewinnen um eine möglichen Verödung der Innenstadt gar nicht erst aufkommen zu lassen“, sprach Coach Ralf R. Strupat von „einem Marathonlauf“.

„Wenn alle gemeinsam an einem Strang ziehen, sind Lösungen möglich. Auch wenn wir Deutschen ein Volk vom Jammerern sind, sollte damit in Halle Schluss sein.“ Insofern war die Quintessenz des Buchautors Strupat nach seinem einstündigen Motivationsvortrag dann auch: „Wir sollten nicht in Problemen, sondern nur noch in Lösungen denken. Denn schließlich haben wir es in der Hand, etwas zu verbessern.“ Was ist zu tun? Diese Frage stellte Jennifer Zacher-Handke und sie trat in einen kleinen Workshop mit den Zuhörern ein: „Nicht meckern, sich innovativ einbringen ist angesagt.“

Auf 13 Tischen langen runde Papiertischdecken und unter den drei Stichworten „Bürger, Handel und Stadt“ wurden die Teilnehmer gebeten, ihre Ideen, Vorschlägen und Wünschen schriftlich niederzuschreiben. Erfreulicherweise kam dann recht schnell eine konstruktive Diskussion darüber auf, was es Bedarf attraktiver zu werden. Gemeinschaftlich wurde alles folge dessen vieles notiert, doch man wollte von dem Einzelnen noch mehr wissen. Mit sogenannten Impulskarten trat Zacher-Handke an die Gäste heran, um zu erfahren, wie zufrieden man mit dem Handel in Halle Westfalen sei und was noch fehlt. Und auch hier war die Mitarbeit sehr groß, denn am Ende konnten rund 90 ausgefüllte Karten eingesammelt werden. „Damit bin ich zufrieden“, so Zacher-Handke, „denn daraus wollen wir nun einen Handlungsplan ableiten und zu weiteren Workshops einladen.“

„Die Begeisterung war spürbar“, so Sigrun Lohmeyer, „denn alle sind sehr schnell ins Gespräch gekommen und es war eine gelungene Auftaktveranstaltung. Dieses Miteinander reden ist auch das Credo von Frank Hofen, „denn nur so können Dinge auf den Weg gebracht werden und dieses Kampagne wird mindestens ein Jahr lang zu führen ein.“ Der nächste Schritt in die Öffentlichkeit ist erforderlich und wird aktuell bereits vollzogen. Mit sogenannten >Feedback-Karten< sollen nun Kunden und Bürger befragt werden, die ab sofort in den Haller Geschäften aber auch in Banken und Sparkassen sowie bei der Stadt im Bürgerbüro ausliegen. Somit besteht die Möglichkeit, zum einen ins Gespräch zu kommen und zum anderen ein Stimmungsbild abzufragen, was zu einem begeisterten Einkaufen in der Lindenstadt wünschenswert wäre.

 

 

 

Bildzeile: Stehen für die Kampagne Kauf im Ort in Halle Westfalen (von links): Bürgermeisterin Anne Rodenbrock-Wesselmann, Thomas Kunz, Jennifer Zacher-Handke, Dieter Büsselberg, Sigrun Lohmeyer, Ralf R. Strupat, Maria Carotta, Karl-Friedrich Brinkmann und Frank Hofen. © Förderverein Stadt Halle Westfalen

 

Haller Interessen und Werbegemeinschaft (HIW)

33790 HalleWestfalen, 28. Februar 2019